Akne und Pickel im Winter loswerden

Im Sommer strahlt die Sonne immer sehr schön und auch unsere Haut. Wer hier unter Hautunreinheiten und Pickeln leidet, kann zu dieser Jahreszeit zumeist aufatmen. Doch dann kommt die kalte Jahreszeit und damit auch die Pickel im Winter. Dies hat verschiedene Ursachen, kann aber wirkungsvoll behandelt werden.

 

Mehr Pickel im Winter durch die kalten Temperaturen

Der Sommer ist für Menschen, die unter Akne leiden, die beste und beliebteste Jahreszeit. Die ultraviolette Strahlung der Sonne wirkt sehr gut entzündungshemmend. Auf diese Weise bleiben die Entzündungsschübe der Akne sehr gut aus. Doch mit der verkürzten Sonnendauer und dem Grau des Winters kommt es erneut zu einer verstärkten Bildung von Pickeln.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kommt allerdings auch der jahreszeitlich bedingten Temperaturumstellung und auch der Ernährung eine große Bedeutung zu. Bislang gingen Experten davon aus, dass die Ernährung bei Pickeln und Akne keine großartige Rolle spielt, obwohl viele Patienten von sich behaupten, dass sie zum Beispiel auf Schokolade mit einem Akneschub reagieren. Zudem belegen Studien, dass die Themenstellung differenziert zu beobachten ist.

Vor allem glykämische Lebensmittel, die eine hohe Insulinausschüttung verursachen, verschlimmern die Pickel. Zu dieser Gruppe zählen zum Beispiel Honig, Schokolade, Marmelade, Limonaden, Kuchen und mehr. Milchprodukte haben einen solchen Effekt nicht. Im Sommer wird der Körper mit frischer Luft, viel Licht und leichter, vitaminreicher Kost verwöhnt. Im Herbst hingegen tappen viele Aknepatienten immer wieder in die Falle der Ernährung und greifen auf diese hochglykämischen Nahrungsmittel. Im Winter schlechte Haut zu haben, ist somit schon vorprogrammiert und die Akne blüht erneut auf. Dies ist eine komplizierte Wechselwirkung von Jahreszeit, Ernährung und dem Hautbild.

Hauptfaktor bei der winterlichen Wiedergeburt der Akne bleibt aber vor allem der Mangel an ultravioletter Strahlung, dem die Ärzte therapeutisch jedoch sehr gut begegnen können. Dies ist mit therapeutisch eingesetzter UV-Bestrahlung möglich.

 

Ursachen für die Akne im Winter

Vor allem in der kalten Jahreszeit erleben Pickel und auch Akne die echte Blütezeit. Die schützende Schicht der Haut ist zu dieser Zeit auch dünner und wird zum Eingang für Bakterien. Trockene Heizungsluft und eisiger Wind und entziehen der Haut viel Feuchtigkeit und machen die dafür anfällig, Entzündungen auszubilden. Im Vergleich zum Sommer bekommt hier die Haut meist zu wenig UV-Strahlung, welche hemmend auf Entzündungen wirkt. Deshalb gilt es, vor allem im Winter oft nach draußen zu gehen, um viel Sonne an die gestresste Haut zu lassen.

Viele Patienten greifen im Winter auch zu ungesünderen Lebensmitteln. Über einen direkten Zusammenhang über mehr Pickel im Winter und Akne streiten Wissenschaftler jedoch schon seit über 100 Jahren. Eine Studie ist aus dem Jahre 2012, nach der ein niedriger Zucker- und Fettkonsum die Talgdrüsen austrocknen ließ. Gleichwohl schafft diese Studie zum Thema Pickel und Akne sowie Ernährung nicht genug Klarheit für greifbare Diätempfehlungen.

Gleichzeitig scheidet die Oberfläche der Haut im Winter vermehrt verhornte Partikel ab. Diese verengen die Ausführungskanäle der Talgdrüsen. So entsteht ein Talgrückstau und schlechte Haut im Winter. Äußerlich schaut dies aus wie ein weißliches Knötchen. In einem solchen Horn-Talg-Gemisch finden Bakterien, welche die Haut als Flora bevölkern, die besten Lebensbedingungen. Diese können sich sehr stark vermehren und vor allem Entzündungen mitsamt den eitrigen Abszessen verursachen.

Im Winter schlechte Haut

Bei manchen Patienten treten solche Prozesse im Winter häufiger auf als in der warmen Jahreszeit und Hautkrankheiten eskalieren vor allem in dieser Jahreszeit.

Dies liegt vor allem daran, dass die Haut zu dieser Jahreszeit hohen Anstrengungen ausgesetzt ist. Dies reicht von der der trockenen und warmen Heizungsluft in Gebäuden, der oft eiskalten Luft im Freien sowie dem erheblichen Temperaturunterschied zwischen diesen beiden Faktoren. Für die aknegeplagte Haut, welche schon gereizt genug ist, kommt eine solche Belastung belastend für die schlechte Haut im Winter hinzu.

Erwiesen ist, dass in Deutschland fast alle Menschen im Winter unter einem Vitamin-D Mangel leiden. Im Grunde ist das Vitamin D gar kein Vitamin, da es vom Körper selbst produziert wird. Dazu benötigt es aber Sonnenstrahlen, welche im Winter nicht vorhanden sind. Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 mit 1000 Einheiten am Tag ist deswegen besonders empfehlenswert. Besonders auch für Aknebetroffene, da die Regenration und die Abwehrkräfte gestärkt werden.

Vitamin D3 kann man im Drogeriemarkt oder Online kaufen:

Zuletzt aktualisiert am 4. Dezember 2020 um 22:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

Behandlung der Akne im Winter

Was aber hilft nun gegen Pickel im Winter? Licht ist in jedem Fall hier zu empfehlen. Es gibt auch eine besondere Lichttherapie, die die Produktion von Sauerstoff in den Poren anregt, was die Bakterien vermindert. Außerdem regt es die Durchblutung an und wirkt wundheilend.

Unverzichtbar sind in jedem Fall auch die Reinigung und die Hautpflege. Wichtig hierbei ist, dass die Produkte als komedogen-frei gekennzeichnet sind und keine zusätzlichen Pickel verursachen. Je weniger Konservierungsstoffe und Emulgatoren die Produkte enthalten, desto besser ist dies für die Haut.

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Sehr gut geeignet sind Pflegeserien aus der Apotheke für Aknepatienten. Dies sind sogenannte Akneserien sie bestehen oftmals aus einem Reinigungsprodukt, einem Gesichtswasser sowie einer oder mehreren Cremes. Diese Produkte enthalten vor allem Substanzen, die antibakteriell wirksam sind und auch solche, welche die verhornten Schichten auflösen.

Hierbei sind in Abhängigkeit von der Jahreszeit auch verschiedene Produkte gefragt. So sollten Patienten im Sommer eher zu leichteren Produkten wie einem frischen Hydrogel oder auch einer gelartigen Creme greifen, im Winter ist eine reichhaltige Pflegecreme angebracht.

Eine Unterstützung im Kampf gegen Pickel und Akne sind komedogenfreie Produkte, welche keinerlei Konservierungsstoffe oder Emulgatoren enthalten. Fettcremes oder Seifen sollten daher tabu sein.

Verboten sind dagegen auch aggressive Seifen und Reinigungswasser, aber auch fetthaltige Cremes oder Vaseline. Diese Produkte verstopfen die Poren direkt und decken die Bakterien zu, dass diese unter dieser Fettschicht walten können.

Auch viele Hausmittel können Pickel und Akne lindern. Im Winter schlechte Haut zu haben, bedeutet, dass auch eine ergänzende Behandlung mithilfe eines Dampfbades mit Kamille hilfreich sein kann. Hierbei öffnet der heiße Dampf die Poren und die Kamille wirkt gegen die Entzündung. Dies tut vor allem der Haut und auch gern gereizten Atemwegen im Winter sehr gut.

Vorteilhaft sind auch Gesichtsmasken mit Kieselerde, Zink und medizinischer Hefe. Diese Wirkstoffe tragen dazu bei, das Keimwachstum gehemmt und das Immunsystem gestärkt wird.

Um Akne im Winter vorzubeugen, ist es zweckmäßig, keine synthetische Bekleidung zu tragen, weil die Haut hierunter eher minderwertig atmen und entsprechend auch schnell schwitzen kann. Zudem kann der Schweiß hier nicht verdunsten und er verstopft auf diese Weise vor allem die Poren. In der Folge treten hier weitere Pickel auf.

Auch ein Peeling kann der Winterakne sehr gut vorbeugen. Dieses löst abgestorbene Schüppchen von der Oberfläche der Haut und verhindert auf diese Weise, dass die Poren verstopfen können.

Sind die Pickel erst einmal da, ist es zudem angezeigt, diese professionell vom Arzt behandeln zu lassen, um vor allem Entzündungen und die Narbenentstehung zu vermeiden. Dabei gibt es, je nach Schwere der Pickel und Akne unterschiedliche Methoden der Behandlung:

Daher sorgen auch die dermatologischen Salben, welche Azelainsäure oder Vitamin-A beinhalten, beim Eincremen für ein Eintrocknen der Pickel. Diese können sich die Patienten bei ihrem Hautarzt verschreiben lassen.

 

Zusammenfassung

Folgende Faktoren sorgen dafür, dass die Haut im Winter unreiner wird:

  • Ernährung
  • Temperaturwechsel
  • Vitamin D-Mangel
  • Trockene Haut

Lösungen:

  • Achte im Winter also besonders auf deine Ernährung. Gemüse und Obst sollten ausreichend gegessen werden. Süße Getränke und Speisen, sowie Milchprodukte weniger.
  • Achte auf ein ausgeglichenes Klima. Setze dich nicht direkt neben Heizkörper, sondern nutze auch mal Dampfbäder.
  • Die Sonne fehlt im Winter. UV-Behandlungen und Vitamin D3 können helfen!
  • Achte auf eine gute Creme. Trockene Haut kann Pickel fördern.



Maximilian
Veröffentlicht von
Maximilian ist dermatologischer Forscher und hat es sich zur Aufgabe gemacht Betroffenen zu helfen. Früher litt Max selbst unter Akne, mittlerweile verhilft er tausenden Lesern zu einer besseren Haut.

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